History


des
MC Roadrunners Verden


Vorher - Damals - Heute
Zweiradmotorisiert waren wir schon lange. Seit 1980/81 machten wir schon die Gegend unsicher. Damals noch auf Kreidler RS50, Zündapp KS50, Hercules K50 aber auch schon mit der ganzen Honda-Palette von MT8, MB8 und MTX. Auch damals waren Nord und Ostsee oder auch die Insel Römö in Dänemark kein Problem für uns. Bekannt waren wir aber natürlich hauptsächlich in Verden und Umgebung, allerdings nicht als Roadrunner, sondern als die mit den lauten Böcken. Eine Lederjacke war auch damals noch für viele furchterregend, diente sie aber doch nur unserer Sicherheit. Und friedlich waren wir meißtens auch, wenn wir natürlich auch das eine oder andere mal unserer Haut erwehren mußten. Wir hatten halt Spaß am Moped fahren, egal zu welcher Tages-Nacht oder Jahreszeit. Und Phon-Messungen, sowie gültige ABE-Bescheinigungen hat von uns auch niemand für wirklich nötig gehalten. Davon zeugen heute noch der intensive Schriftverkehr zwischen Polizei Verden und einer Behörde irgendwo in der Gegend von Flensburg. Verstaubt irgendwo in diversen Aktenkoffern.
1983 folgten dann die ersten mit `nem Dach übern Kopf und vier Rädern am Fahrgestell. Auch die ersten Gesellenprüfungen, Wohnungen und Bundeswehr verdrängten einige Zeit unsere Zweirädrigkeit. Und wenn dann irgendwann wieder Moped, natürlich auch ‘ne Große.
Und so dauerte es auch nicht lange bis die ersten Mopeds wieder auf dem Hof standen.
Der eine vom anderen angesteckt, waren sie fast alle wieder da. Aber leider nur fast.
So standen wir fast alle wieder da Mitte bis Ende der 80er.
Mit unseren Honda CBX500, Honda CB750, Suzuki GS750, Yamaha RD350 oder auch BMW K100.
Fortan standen nun Touren in der Umgebung im Vordergrund, aber auch Urlaubtrips nach Holland und Italien oder Kurztrips in die gerade geöffnete DDR.
Anfang der 90er wurden dann auch die ersten privaten Kontakte zu Motorradclubs in der Umgebung geknüpft. Diese waren MC Walle, MC Dädalus Blender, MTC Ravens Achim sowie auch der MC Lucifer’s Delight Lüneburg. Und langsam fing der Wunsch an zu gären. Ein eigener MC sollte es sein.

Der MC Roadrunners Verden.
Irgendwann im Herbst ’91 bei irgendeiner wild aus der Luft gegriffenen Party bei Schröders im Keller gingen dann einige Hände aufeinander. Wir machen das. Noch ein paar Partys, sowie auch die eine oder andere Motorradmesse zum ausdekorieren unserer Jeanskutten hatten wir auch sehr bald den Namen. Roadrunners.
Am 01.03.1992 bei Fritz Helmke in der Kneipe Landhaus Luttum ( Seitdem finden ausschließlich dort unsere Clubversammlungen statt ) war sie dann die 1.Sitzung.
9 Leute waren damals anwesend. Diskutiert wurde ausschließlich über die Gründung des Clubs und seine Ziele.
Am 15.03.1992 dann bereits die 2.Sitzung. Hier waren wir nur noch 5.
Einigen war die Sache wohl etwas zu heiß, andere warteten einfach noch ab. Aber wir 5 machten Nägel mit Köpfen:
1. Satzung festgelegt und mit 5 Ja Stimmen beschlossen.
2. Abstimmung über Colour in Form, Farbe, Inhalt und Schrift mit 5 Ja Stimmen beschlossen.
3. Wahl des Vorstandes.
4. Bestellung der Colours und Gründung einer Clubkasse beschlossen.
5. Es war geschehen. Der MC Roadrunners Verden war geboren.
Die Einigkeit und Zielstrebigkeit zeichnet sich nachhaltig dadurch aus, dass immer noch 4 der 5 Teilnehmer der Gründungsversammlung aktiv im Club vertreten sind.
Die ersten Taufen ließen dann auch nicht mehr lange auf sich warten.
Gott sei Dank ging es ziemlich schnell ( Mann, dauert das lange!!! ) bis die Colours eintrafen und die ersten Dinger aufgenäht wurden. Ab dem 05.04.1992, der ersten Taufe im Gohbach bei viel Weihwasser und Dosenbier ging es dann auch schnell und wir waren alle ,,echte´´ Biker. Somit war auch bereits am 09.05.1992 die erste Party für uns Pflicht. Mit der Taufe von Gonzo wurde der Abend eingeläutet. Damals bereits mit 1! Motorradclub als Gast, Freunden und Freebikern. Bei Zieges Eltern im Garten zwar, aber wie es sich gehört mit beinharten Spielen wie z.b. Amboß weitschmeißen für die Männer und NVA-Helm weitschmeißen für die Frauen. Sowie viel Regen ( Roadrunnerwetter ), deftig gefüllte Grills, Faßbier bis zum abwinken und ColaSpringer aus dem Stiefel. Eine Woche später dann der erste Auftritt als Club beim Treffen des MC Dädalus Blender. Das erste von wer weiß wievielen. Als Club. Und hoffentlich lange nicht das letzte.
Ein Jahr später, die Mitgliederzahl war bereits auf 9 Member angewachsen, sollte es dann schon etwas exclusiver werden. Wir mieteten uns das Clubhaus und Freigelände des MTC Ravens Achim und schrieben alle Adressen und Clubs an die wir bereits kannten.
Am 13.03.1993 war es dann soweit. Und der Erfolg war überwältigend. Der Platz brach aus allen Nähten und uns allen war klar, nächstes Jahr ‘ne Nummer größer.
Die Mitgliederzahl pendelte sich im Laufe der nächsten Jahre bei etwa 10 Member ein.
Die Party’s fanden dann bis 1998 grundsätzlich Mitte März unter dem Motto Motorradsaisoneröffnungsparty statt. Sie war zu der Jahreszeit weit und breit das erste Treffen mit großem Zelt, große Wiese, Lagerfeuer, Spiele, Suff und Mampf (dabei unser berühmt berüchtigt gewordenes Chili ). Halt alles wie im Sommer, nur ein bißchen kälter. Trotz Sturm, Glatteis oder Schneefall sowie sogar auch mal Frühlingswetter, waren unsere Party’s immer sehr gut besucht. Aber aufgrund der enormen Kosten für einen Abend ( die Treffen fanden nur Sa - So statt ) inklusive Zelt, Küchenzelt, Heizkosten usw. mußten wir leider diesen Partytermin aufgeben. Was wir zubuttern mußten Jahr für Jahr, war leider nicht mehr zu tragen.
Ziemlich erfolglos versuchten wir uns dann in den Jahren 1999 und 2000 im Juli bzw. August.
Dann fanden wir das Mittelding. Seit dem Jahr 2001 findet unsere Jahresparty jährlich am 2.Wochenende im Mai statt. Mit gutem Erfolg. Unsere Mitgliederzahl stieg in der Zeit auf mittlerweile 15 Member ( 13 Männer und 2 Frauen ).
Aber auch ansonsten wurde unser Clubleben immer intensiver. Neben zahlreichen Ausfahrten und vielen Party’s bürgerten sich auch viele Termine nebenher ein, wie z.b. im Januar Besuch des Hallenmotocross in Dortmund, Grünkohltour im Februar, Vatertagstour auf dem Drahtesel, mehrtägige Maitour, Norwegen Pfingsttour, Domweihfrühschoppen ( Verdener Kirmes ), Aller – Bootstour ( Aller ist der Fluß, der durch unsere Heimatstadt fliesst ), Tour Tag der Deutschen Einheit, oder auch das 6-Stunden-Käzanrennen in Hoope Ende November. Hieran nahmen über viele Jahre auch Member aus unserem Club mit Ihren Husqvarnas und Yamahas aktiv teil.
Auch haben wir uns zu manchem 30.Geburtstag, mittlerweile auch 40.Geburtstage, sowie Junggesellenabschiede und Hochzeiten einiges einfallen lassen.
Unsere Tour ’96 die das Ziel hatte ein Member von uns an Seinem 30.Geburtstag fegen zu lassen ( ein alter Brauch bei uns, in unserer norddeutschen Gegend ),
wird wohl in die Geschichte eingehen. Dieser war zu der Zeit als Deutscher Soldat in einer Kroatischen Kaserne in der Nähe von Primosten stationiert...........
Im Laufe unseres Clublebens lernten wir auch andere Roadrunner - Clubs kennen.
( Road Runner, Roadrunner, Road Runners, Roadrunners, Roadrunner’s )
Die Bindung zu diesen Clubs wurde trotz etwa gleichen Namens und völlig verschiedenen Colour oder gerade deswegen immer enger, das wir untereinander zum Teil sehr tiefe und enge Verbindungen pflegen. Durch die Clubs, aber häufig auch durch sehr persönliche Bindungen. Diese Freundschaften mündeten dann im Januar 1997 in der R.R.Family.
Ein loser Zusammenschluß grundsätzlich verschiedener R.R.Motorradclubs in Größe und Zusammensetzung. Diese R.R.Family besteht im Jahr 2008 aus 8 deutschen, 1 italienischen, 1 schweizerischen und 1 dänischen Roadrunnerclub.
Zu anderen RR - Clubs aus Europa pflegen wir, die R.R.Family, gute Verbindungen.

So, das wars dann erstmal. Wir hoffen dieser Chronik die nächsten Jahre noch einiges hinzufügen können. Ansonsten bis irgendwann, irgendwo auf der Straße, Party oder sonstwo……

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